E-Mobilität im Mehrfamilienhaus ist technisch nicht zu unterschätzen

Die Zahl der Elektrofahrzeuge auf unseren Straßen nimmt stetig zu und diese Entwicklung soll noch lange nicht am Ende sein. Längst sind reine E-Antriebe nicht mehr nur in Kleinwagen zu finden, auch große Reiselimousinen und SUVs kommen immer besser ohne Verbrennungsmotor zurecht. 

Die Zahl der Elektrofahrzeuge auf unseren Straßen nimmt stetig zu und diese Entwicklung soll noch lange nicht am Ende sein. Längst sind reine E-Antriebe nicht mehr nur in Kleinwagen zu finden, auch große Reiselimousinen und SUVs kommen immer besser ohne Verbrennungsmotor zurecht. 
Wer diesem Modell noch nicht ganz vertraut, greift immer häufiger auf Modelle mit Plug-in-Hybrid zurück. Egal, ob vollelektrisch oder mit einem kombinierten Antrieb, alle brauchen Ladestellen und der ideale Ort dafür ist die heimische Garage. 


Na dann, worauf warten wir? – An jeder Ecke bekommen wir Wallboxen für teilweise deutlich unter 1.000 Euro angeboten. Wenn wir das in Relation zu den attraktiven Förderungen und den potenziellen Einsparungen bei den laufenden Kosten setzen, scheint das Modell E-Mobilität auch vor ökonomischem Hintergrund äußerst spannend. 
Zumindest im Mehrfamilienhaus sieht die Realität in der Regel aber anders aus. „Hier kann es schon deutlich komplexer werden, als uns oft suggeriert wird“, weiß Ulf Lauche. 
Er ist Bereichsleiter für Privatkunden der Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim und begleitet in dieser Funktion zahlreiche E-Mobilitätsprojekte für Immobilienmanager und Investoren im süddeutschen Raum.


Geht es um eine größere Anzahl an Ladestellen in einem Objekt, braucht es neben der einzelnen Wallbox auch eine Zentralanlage mit einem Lastmanagement. Dieses Lastmanagement regelt vereinfacht ausgedrückt die möglichst zielführende Verteilung der verfügbaren Energie auf die einzelnen E-Fahrzeuge. 
Je nach gewähltem Abrechnungsmodell müssen die einzelnen Wallboxen eichrechtskonform sein.
Eine der größten Herausforderungen wartet auf den Immobilienmanager auch schon ganz zu Beginn. Hier ist nämlich der gewünschte Endausbau zu ermitteln. Wie viele E-Fahrzeuge werden denn perspektivisch in der Garage stehen? – Eine Frage, die einfacher klingt, als sie sich letztendlich beantworten lässt. Auf dieses Endausbauszenario sollte das gesamte Projekt aber zugeschnitten sein, um nicht nach wenigen Jahren erneut substanzielle Veränderungen nötig werden zu lassen. Im schlimmsten Fall muss dabei auch der Hausanschluss angepasst werden. „Erfahrungsgemäß kostet der einzelne Ladepunkt am Ende gut und gerne 2.500 bis 8.000 Euro“, so Lauche. 


Was im jeweiligen Einzelfall genau zu tun ist, ermittelt ein professioneller Gebäudecheck. Anbieter wie die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim bieten einen solchen Service, je nach Gebäudegröße, ab 500 Euro an. Eine durchaus empfehlenswerte Investition, da sie dem Immobilienmanager von Beginn an einen belastbaren Plan für das gesamte Projekt an die Hand gibt und die Kosten bei anschließender Beauftragung in der Regel verrechnet werden. 


Noch viele weitere technische Problemstellungen sowie die juristischen, versicherungsrelevanten und brandschutztechnischen Aspekte eines E-Mobilitätsprojektes in einem WEG-Objekt beleuchten wir in unserem aktuellen E-Book „WALLBOXEN IM MEHRFAMILIENHAUS“. Hier geben wir Antworten auf die entscheidenden Fragen und bereiten Immobilienmanager optimal auf entsprechende Anträge aus ihren WEGs vor.

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E-Mobilität im Mehrfamilienhaus ist technisch nicht zu unterschätzen

Die Zahl der Elektrofahrzeuge auf unseren Straßen nimmt stetig zu und diese Entwicklung soll noch lange nicht am Ende sein. Längst sind reine E-Antriebe nicht mehr nur in Kleinwagen zu finden, auch große Reiselimousinen und SUVs kommen immer besser ohne Verbrennungsmotor zurecht. 
Wer diesem Modell noch nicht ganz vertraut, greift immer häufiger auf Modelle mit Plug-in-Hybrid zurück. Egal, ob vollelektrisch oder mit einem kombinierten Antrieb, alle brauchen Ladestellen und der ideale Ort dafür ist die heimische Garage. 


Na dann, worauf warten wir? – An jeder Ecke bekommen wir Wallboxen für teilweise deutlich unter 1.000 Euro angeboten. Wenn wir das in Relation zu den attraktiven Förderungen und den potenziellen Einsparungen bei den laufenden Kosten setzen, scheint das Modell E-Mobilität auch vor ökonomischem Hintergrund äußerst spannend. 
Zumindest im Mehrfamilienhaus sieht die Realität in der Regel aber anders aus. „Hier kann es schon deutlich komplexer werden, als uns oft suggeriert wird“, weiß Ulf Lauche. 
Er ist Bereichsleiter für Privatkunden der Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim und begleitet in dieser Funktion zahlreiche E-Mobilitätsprojekte für Immobilienmanager und Investoren im süddeutschen Raum.


Geht es um eine größere Anzahl an Ladestellen in einem Objekt, braucht es neben der einzelnen Wallbox auch eine Zentralanlage mit einem Lastmanagement. Dieses Lastmanagement regelt vereinfacht ausgedrückt die möglichst zielführende Verteilung der verfügbaren Energie auf die einzelnen E-Fahrzeuge. 
Je nach gewähltem Abrechnungsmodell müssen die einzelnen Wallboxen eichrechtskonform sein.
Eine der größten Herausforderungen wartet auf den Immobilienmanager auch schon ganz zu Beginn. Hier ist nämlich der gewünschte Endausbau zu ermitteln. Wie viele E-Fahrzeuge werden denn perspektivisch in der Garage stehen? – Eine Frage, die einfacher klingt, als sie sich letztendlich beantworten lässt. Auf dieses Endausbauszenario sollte das gesamte Projekt aber zugeschnitten sein, um nicht nach wenigen Jahren erneut substanzielle Veränderungen nötig werden zu lassen. Im schlimmsten Fall muss dabei auch der Hausanschluss angepasst werden. „Erfahrungsgemäß kostet der einzelne Ladepunkt am Ende gut und gerne 2.500 bis 8.000 Euro“, so Lauche. 


Was im jeweiligen Einzelfall genau zu tun ist, ermittelt ein professioneller Gebäudecheck. Anbieter wie die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim bieten einen solchen Service, je nach Gebäudegröße, ab 500 Euro an. Eine durchaus empfehlenswerte Investition, da sie dem Immobilienmanager von Beginn an einen belastbaren Plan für das gesamte Projekt an die Hand gibt und die Kosten bei anschließender Beauftragung in der Regel verrechnet werden. 


Noch viele weitere technische Problemstellungen sowie die juristischen, versicherungsrelevanten und brandschutztechnischen Aspekte eines E-Mobilitätsprojektes in einem WEG-Objekt beleuchten wir in unserem aktuellen E-Book „WALLBOXEN IM MEHRFAMILIENHAUS“. Hier geben wir Antworten auf die entscheidenden Fragen und bereiten Immobilienmanager optimal auf entsprechende Anträge aus ihren WEGs vor.